Konzeption Gemeindediakonat


Die Bezirkssynode als oberstes Gremium des Kirchenbezirks beschließt jeweils parallel zum Pfarrplan einen Diakonatsplan für die Berufsgruppen der GemeindediakonInnen und der JugendreferentInnen.

Für den Gemeindediakonat ist in der Bezirkssynode vom 9.7.2007 folgende konzeptionelle Personalstellenplanung bis zum Jahr 2011 beschlossen worden:


In großen Gemeinden gibt es Stellenanteile von GemeindediakonInnen von 25-45%:

Dusslingen: 45%; Gomaringen: 45%

Kirchentellinsfurt: 35%, Ofterdingen: 35%; Rottenburg: 35%; Tübingen: 35%

Derendingen: 25%; Lustnau: 25%


Des Weiteren gibt es Schwerpunktaufgaben und Projekte, die meist gemeindeübergreifend sind:

Diakonische Wahrnehmung schärfen: insgesamt 50%

Aufstockung auf 100% durch Zuschüsse des landeskirchlichen Projektes „Diakonat – neu gedacht, neu gelebt (bis August 2013)

Seelsorge in Pflegeheimen: insgesamt 50%

Seniorenarbeit: insgesamt 40%

Distriktarbeit: insgesamt 40%

Treffpunkt Familie: insgesamt 40%

Seelsorge in der Untersuchungshaft: 30%

Ehrenamt stärken: 15%


GemeindediakonInnen haben i.d.R. eine Schwerpunktgemeinde, in der sie mit ihrer Arbeit "verwurzelt" sind. Dazu können dann unterschiedliche übergemeindliche Stellenanteile der aufgelisteten Schwerpunkt- und Projektaufgaben oder eine weitere Beauftragung mit Jugendarbeit oder Religionsunterricht hinzukommen. Insgesamt wird darauf geachtet, dass verschiedene Tätigkeitsfelder nach Möglichkeit miteinander vernetzt werden können.