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Zwei Fundraisingpreise gehen nach Tübingen
Gleich zwei Tübinger Initiativen wurden beim zweiten württembergischen Fundraisingpreis der Evangelischen Landeskirche am Samstag, 18. Juli im Stuttgarter Hospitalhof ausgezeichnet: Sowohl die Evangelische Schulseelsorge Tübingen als auch die Kirchenmusik-Stiftung der evangelischen Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde erhielten einen Anerkennungspreis.
„Musik ist eines der Markenzeichen der Albert-Schweitzer-Kirche“, sagte Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup in seiner Laudatio. Er lobte die Bereitschaft der Gemeinde, neue Wege zu gehen, zunächst 1995 durch die Gründung eines Fördervereins, dann 2004 durch die Errichtung der Kirchenmusik-Stiftung mit einem Anfangskapital von 7.000 Euro. Die großen und kleinen Musiker hätten durch viele begeisternde Musikaufführungen auch auf die Notwendigkeit und die Anliegen der Stiftung aufmerksam gemacht. So habe die Stiftung das Anfangsvermögen mittlerweile verzehnfachen können.
Die Tübinger Schulseelsorge lobte Oberkirchenrat Dr. Kastrup für ihren „dreiteiligen Ansatz“: Die Vernetzung bestehender beratender Einrichtungen und Personen, die Fortbildungen für Lehrkräfte und die Projekte in Schulen. Um die Finanzierung der jährlichen Kosten von rund 7.000 Euro mit der Öffentlichkeitsarbeit zu verbinden, habe man die Idee geboren, auf dem Tübinger Schokoladenfestival „schokolART“ Lebkuchen zu verkaufen, erklärte Kastrup: „Es gelang die Veranstalter zu überzeugen sowie eine Bäckerei zu gewinnen, ihren Betrieb fürs Backen zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich wurden drei Unternehmen als Spender gewonnen. 3.000 Lebkuchen fertigten der Tübinger Schuldekan, Lehrer, Schüler und Bäcker und verkauften sie auf dem Tübinger Schokoladenfestival schokolARt.“
Beide Anerkennungspreise sind undotiert, aber mit Sachpreisen verbunden. Oberkirchenrat Kastrup betonte, dass alle zwölf prämierten Aktivitäten „Erfolgsgeschichten“ seien und fuhr fort: „Erfolg steckt an, schweißt zusammen, macht Mut und macht aufmerksam.“ Zugleich dankte er „den unzähligen großzügigen Spenderinnen und Spendern, welche die Vielzahl der Fundraisingprojekte in der Landeskirche erst zu einem Erfolg haben werden lassen.“
Geschrieben von Pressepfarrer Peter Steinle am 18.07.2009.
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