Schulseelsorge beim Stadtlauf - mit Fotogalerie

Dekanin Dr. Kling-de Lazzer und Schuldekan Heese flankieren den Schirmherrn der Schulseelsorge, Filmon Ghirmai

Die evangelische Schulseelsorge Tübingen hat als Sozialpartner des 16. Tübinger Stadtlaufs und als Teilnehmer am umbrisch-provençalischen Markt ihre Bekanntheit und damit ihre Akzeptanz gesteigert. Mit dem finanziellen Erlös haben der evangelische Schuldekan Hans-Joachim Heese und sein rund 40-köpfiges Team den Fortbestand des Projektes auf Jahre gesichert.

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Die Einnahmen aus dem Verkauf der Tombolalose, der Getränke und der „umbrisch-provençalisch-schwäbischen Extrawürste“ auf speziellen Vollkorn-Läuferwecken sind zwar gezählt. In die Endabrechnung müssen aber noch ausstehende Spenden-Überweisungen mit einfließen. Auf den Euro genau kann Heese das Ergebnis deshalb noch nicht beziffern. Er erwartet aber einen Erlös „im hohen vierstelligen Eurobereich“. Ob er gar die 10.000-Euro-Marke knacken kann, ist noch offen.

Rund 40 Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende des Evangelischen Kirchenbezirks Tübingen waren dazu von Donnerstag, 17. bis Sonntag, 20. September umschichtig im Einsatz: Sie hatten Würste gegrillt, Getränke ausgeschenkt, Lose verkauft und natürlich über die Evangelische Schulseelsorge informiert – zunächst in der Neckargasse, dann am Sonntag während des Stadtlaufs im Start/Ziel-Bereich an der Neckarbrücke.

Den Jahresetat der Schulseelsorge in Höhe von gegenwärtig rund 3.000 Euro muss der Schuldekan größtenteils aus Spenden finanzieren. Mit dem jetzt erzielten Erlös sei die Fortführung des Projekts „gleich für mehrere Jahre gesichert“, stellt Heese dankbar fest. Die Evangelische Schulseelsorge Tübingen bietet an 38 Schulen im ganzen Landkreis – von der Grundschule bis zur Gewerblichen Schule – Beratung und Unterstützung an für Schüler, Lehrer und Eltern; zudem gibt es auch Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder E-Mail. Die speziell geschulten Seelsorger stehen unter Schweigepflicht und können auf Wunsch auch weiter vermitteln an insgesamt neun diakonische Einrichtungen wie die Psychologische Beratungsstelle oder die Jugendhilfe-Einrichtung Sophienpflege, die als Kooperationspartner zum Projekt Schulseelsorge gehören.

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Geschrieben von Pressepfarrer Peter Steinle am 21.09.2009.


  
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