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Bezirksopfer-Projekt: Nachtcafé der Bahnhofsmission öffnet

Logo Nachtcafé der Bahnhofsmission

Die Bahnhofsmission Tübingen eröffnet am Samstag, 10. Oktober um elf Uhr ihr neues Nachtcafé im Hauptbahnhof. Der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen unterstützt das Projekt mit dem Bezirksopfer 2009, das in allen 46 Kirchengemeinden in je einem Sonntagsgottesdienst eingesammelt wird.

Programm zu Eröffnung am Samstag, 10. Oktober um elf Uhr:

  • Intro: Musik und szenisches Spiel Nachtcafe
  • Ansprache von Dekanin Marie-Luise Kling-de Lazzer
  • Ansprache von Oberbürgermeister Boris Palmer
  • Musik
  • Verlesung Grußwort Aurelis GmbH
  • Ansprache Petra Schilde, Geschäftsführerin des Trägervereins der Bahnhofsmission Verein für Internationale Jugendarbeit in Stuttgart
    Begegnung
  • Besichtigung und Einladung zu Sekt und Selters

Moderation: Sylvia Takacs
Musik: Peter Weiß, Akkordeon und Julian der Klarinettenspieler

Projekt Nachtcafé der Bahnhofsmission Tübingen

Die hauptamtlichen Leiterinnen stellen ihr neues Projekt vor:

Die Bahnhofsmission Tübingen

Der Bahnhof in Tübingen ist ein Knotenpunkt, an dem täglich über 10.000 Menschen zwischen Alb, Neckartal und Schwarzwald pendeln. Hier hilft die Bahnhofsmission Tübingen seit über 50 Jahren den Ankommenden mit Rat und Tat weiter: Jährlich betreuen wir über 3.000 Eltern mit Kindern und mehr als 2.000 körperlich oder geistig beeinträchtigte Menschen. In unserem Raum oder auf dem Weg zu den Zügen führen wir jährlich mehr als 600 Gespräche in belasteten Situationen.

Das neue Projekt: Nachtcafé

Bisher sind wir jeden Werktag acht Stunden lang für Hilfesuchende da. Aber in den Abendstunden finden Einsame, psychisch Kranke oder Suchtkranke selten Orte, an denen sie sich ausruhen können, an denen ihnen jemand zuhört oder mit einem Tipp weiterhelfen kann. Hier will die Bahnhofsmission ab Herbst ein zusätzliches Angebot schaffen: Wir erweitern unsere Öffnungszeiten in die Abendstunden hinein bis 22 Uhr. Es entsteht ein nichtkommerzielles Nachtcafe für „unruhige Nachtwanderer“.

 Für diese Bereiche bitten wir um Ihre Spenden:

  1. Wir brauchen mehr ehrenamtlich Mitarbeitende, um die erweiterten Öffnungszeiten verlässlich anbieten zu können. Unkosten werden durch Schulung und Begleitung der Ehrenamtlichen entstehen, dazu gehören Supervision, Ersthelferausbildungen, Fortbildungen, Kostenerstattungen und Maßnahmen zur Teamstärkung.
  2. Der jetzige Raum ist vor über 20 Jahren eingerichtet worden und bedarf einer gründlichen Renovierung. Wir möchten die Menschen, die zu uns kommen, in einer freundlichen und einladenden Atmosphäre empfangen.
  3. Immer wieder hören wir: „In Tübingen gibt es eine Bahnhofsmission? - Wusste ich gar nicht!“ Damit wir besser auf uns aufmerksam machen können und auch das neue Abendangebot wahrgenommen wird, benötigen wir Gelder für die Öffentlichkeitsarbeit, für neue Hinweisschilder, Postkarten und Plakate.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und ihre Gaben.

Geschrieben von Pressepfarrer Peter Steinle am 09.10.2009.


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