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Gastfreundschaft in der Tübinger Vesperkirche gibt’s auch 2011
Gäste, Mitarbeitende und Spender hatten Anfang dieses Jahres eigentlich schon mit den Füßen abgestimmt: Die 2010 erstmals eingerichtete Tübinger Vesperkirche soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. Das hat jetzt auch der Engere Rat der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Tübingen als Trägerin der Vesperkirche beschlossen: Die zweite Tübinger Vesperkirche öffnet vom 24. Januar bis zum 12. Februar 2011 ihre Türen.
Die in der evangelischen Martinskirche in der Frischlinstraße eingerichtete Vesperkirche war an ihrem Eröffnungstag mit 130 Mittagessensportionen gestartet; während der folgenden drei Wochen war die Zahl der Essensgäste auf täglich über 300 angewachsen, im Tagesdurchschnitt waren es 250 gewesen. Insgesamt 220 ehrenamtliche Mitarbeitende und das sechsköpfige hauptamtliche Leitungsteam hatten die Mahlzeiten sowie Kaffee und Kuchen im Zeichen der Gastfreundschaft nicht zum Festpreis serviert, sondern auf Spendenbasis.
Daran soll sich auch 2011 nichts ändern, ebenso wenig wie am Veranstaltungsort. Auch das sechsköpfige Leitungsteam um den evangelischen Diakon Peter Heilemann als Projektleiter macht in gleicher Besetzung weiter. Heilemann rechnet 2011 allerdings mit einem weiteren Anstieg der Besucherzahl auf bis zu 300 Gäste im Tagesdurchschnitt, sodass auch mehr ehrenamtliche Mitarbeitende gebraucht werden. Das gesellschaftspolitische und kulturelle Begleitprogramm wolle man 2011 weiter ausbauen, erklärt der Projektleiter.
Die Tübinger Vesperkirche wird getragen von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Tübingen; Kooperationspartner waren in diesem Jahr das Diakonische Werk Tübingen, die Evangelischen Kirchengemeinden Derendingen und Lustnau, die katholische Gesamtkirchengemeinde Tübingen sowie die evangelisch-methodistische und die baptistische Gemeinde Tübingen. Die erste Vesperkirchensaison 2010 hat rund 57.500 Euro gekostet, davon wurden rund 9.100 Euro über die Essensbeiträge und der Rest durch Beiträge der evangelischen Landeskirche, der Gesamtkirchengemeinde sowie Spenden finanziert. Den größten Anteil daran hatte die Tagblatt-Weihnachtsspendenaktion mit 41.210 Euro und eine Spende des Lions Clubs mit 10.000 Euro.
Geschrieben von Pressepfarrer Peter Steinle am 05.07.2010.
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