Elisabeth Hege wird Dekanin in Tübingen

Elisabeth Hege wird Dekanin im Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen. Ein 38-köpfiges Besetzungsgremium hat sich am Mittwochabend, 4. Juli, in Tübingen für die 52-jährige Theologin entschieden, die seit dem Jahr 2000 Dekanin in Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) ist. An der Spitze des mit rund 88.000 evangelischen Christen zahlenmäßig größten württembergischen Dekanatsbezirks tritt sie die Nachfolge an von Dekanin Dr. Marie-Luise Kling-de Lazzer, die am 15. Juli in den Ruhestand verabschiedet wird.

„Die Vielfalt im Kirchenbezirk Tübingen ist für mich sehr attraktiv: Es gibt in den verschiedenen Regionen ganz unterschiedliche Gemeindeprofile“, erklärte Dekanin Hege nach ihrer Wahl vor Journalisten. Sie freue sich auch auf die Stadt Tübingen und die Nähe zur theologischen Fakultät. Bei ihrer derzeitigen und ihrer letzten Stelle hätten kleinstädtische und ländliche Strukturen im Vordergrund gestanden. Von diesen Erfahrungen wolle sie auch im Bezirk Tübingen profitieren, der nicht nur durch die Dekanats- und Universitätsstadt, sondern daneben auch ländlich geprägt sei.

Elisabeth Hege ist in Schwäbisch Hall geboren. Sie studierte evangelische Theologie in Tübingen, Bethel, Berlin und Kopenhagen. Nach dem Vikariat in Leingarten-Großgartach (Kreis Heilbronn) war sie Pfarrerin zur Anstellung in Künzelsau (Hohenlohekreis) und danach Repetentin am Evangelischen Stift in Tübingen. 1995 kam sie als Pfarrerin an die Pauluskirche in Mühlacker, 2000 wechselte sie als Dekanin nach Ditzingen. Ihren Dienst in Tübingen wird sie voraussichtlich bis zum Jahresende aufnehmen. Bis dahin führen die beiden Dekansstellvertreter, Pfarrer Dr. Karl Theodor Kleinknecht (Tübingen) und Pfarrer Jürgen Huber (Rottenburg) sowie der Vorsitzende der Bezirkssynode, Professor Martin Beck, die Amtsgeschäfte.

Das Besetzungsgremium unter dem Vorsitz von Professor Martin Beck setzte sich aus 38 überwiegend ehrenamtlichen Personen zusammen, die teils den Kirchenbezirk und teils die Stiftskirchengemeinde repräsentierten. Dort ist die Dekanin auch Gemeindepfarrerin mit einem eigenen Seelsorgebezirk und regelmäßigem Predigtdienst. Im Kirchenbezirk ist sie gleichzeitig Dienstvorgesetzte von rund 60 Pfarrerinnen und Pfarrern in 45 evangelischen Kirchengemeinden. Der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen ist weitgehend deckungsgleich mit dem Landkreis.

Geschrieben von Pressepfarrer Peter Steinle am 04.07.2012.


  
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