Dekanin Hege übergibt 14.400 Euro an „Refugio“ für traumatisierte Flüchtlinge

Eine Spende in Höhe von 14.400,34 Euro übergab die evangelische Dekanin Elisabeth Hege in der Sitzung der evangelischen Bezirkssynode am Montag, 14. März im Tübinger Stephanusgemeindezentrum an Ulrike Schneck (Bild oben links) und Peter Lehmann vom Psychosozialen Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge „Refugio“ in Tübingen. Das Geld kam beim so genannten „Bezirksopfer“ zusammen, einer Gottesdienstkollekte, die in allen Kirchengemeinden des Bezirks jährlich an einem Sonntag für ein gemeinsam festgelegtes diakonisches Projekt eingesammelt wird.

„Die Spendensumme zur Unterstützung traumatisierter Flüchtlinge ist fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt der vergangenen Jahre“, zeigte sich Dekanin Hege beeindruckt. Sie dankte allen Gemeindegliedern, die einen Beitrag geleistet haben. Die Spende wird nach Angaben von „Refugio“ eingesetzt, um die Kapazitäten dem enorm gestiegenen Bedarf anzupassen: Dolmetscher und Fahrtkosten für die Flüchtlinge könnten finanziert werden, zusätzliche Fachkräfte könnten zur Verstärkung des Teams engagiert werden, damit die Flüchtlinge nicht zu lange auf die Hilfe warten müssen.

Der Stuttgarter Verein Refugio betreibt seit dem vergangenen Jahr eine psychosoziale Beratungsstelle für traumatisierte Flüchtlinge in der Tübinger Neckarhalde 66.

Geschrieben von Pressepfarrer Peter Steinle am 15.03.2016.